Die Bedeutung des Tempel Israels

Im Koran wird das Paradies oft erwähnt, paradiesischer Segen aber nur einmal mit einer ganz konkreten Handlung verbunden: „wenn Sie die Tora und das Evangelium befolgten und was zu ihnen von ihrem HERREN herabgesandt wurde, wahrlich dann speisten sie von dem was über ihnen und zu ihren Füßen ist.“ (V 66).
In der Bibel gibt es eine vergleichbare Stelle: “Ihr erwartet wohl viel, aber siehe, es wird wenig; und wenn ihr’s schon heimbringt, so blase ich’s weg. Warum das?, spricht der HERR Zebaoth. Weil mein Haus so wüst dasteht; ihr aber eilt, ein jeder für sein Haus zu sorgen. Darum hat der Himmel über euch den Tau zurückgehalten und das Erdreich seinen Ertrag. Und ich habe die Dürre gerufen über Land und Berge, über Korn, Wein, Öl und über alles, was aus der Erde kommt, auch über Mensch und Vieh und über alle Arbeit der Hände.“ (Hag. 1,9-11)
“…wahrlich dann speisten sie von dem, was über ihnen und zu ihren Füßen ist…” <=> “…Darum hat der Himmel über euch den Tau zurückgehalten und das Erdreich seinen Ertrag…”,
Das ist eine sehr vergleichbare Beschreibung für himmlischen Segen. Und es gibt, meine ich auch keine vergleichbaren Stellen für einen derartigen Segen.

Dass der Tempel Israels für unser aller zukünftiges Heil so wichtig ist, zeigt sich noch an einer anderen Stelle. Mit der Wiedererrichtung des Tempels verbindet sich auch der Moment, an dem die „Schwerter“ wieder zu „Pflugscharen“ werden, also der von uns allen so ersehnte Frieden kommt: „Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn / steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. / Zu ihm strömen alle Völker. Viele Nationen machen sich auf den Weg. / Sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn / und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, / auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung des Herrn, / aus Jerusalem sein Wort. Er spricht Recht im Streit der Völker, / er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern / und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, / und übt nicht mehr für den Krieg.“ ( Jes. 2,2-4, vgl. Mi. 4,1-3 ).

Aber wie wäre das zu erreichen, ganz nach den Worten Sacharjas: „Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch Meinen Geist, spricht der HERR.“ (Sacharja 4,6), sind Muslime doch die Herren über den Tempelberg? Auch diesbezüglich wäre die einheitliche Lesart von hebräischer Bibel, Evangelium und Koran entscheidend, denn Muslime müssten damit einverstanden sein.

Übrigens: GOTT sagt durch Jesus, Er werde den Tempel nach seinem Abriss nach 3 Tagen wieder errichten (Johannes 2,19). Ein Tag bei GOTT entspricht tausend unserer Jahre (Psalm 90,4 ; Koran: XXII 47), und das 3. Jahrtausend hat gerade begonnen.

Geschrieben in Einheit der Schrift von Stephan Effenberger am 19. Juli 2026
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